Rezept: Lebkuchenküchle von Oma Pepi

Das Rezept für Lebkuchenküchle, auch Lebkuchenpfannkuchen genannt, habe ich von meiner Oma und kenne die Küchle auch nur von ihr – bis ich sie selber mal gemacht habe. Wer vor Ostern noch schnell die alten Lebkuchen, die von Weihnachten übrig geblieben sind und die sich irgendwo hinten in einem Regal versteckt haben (wie bei uns), aufbrauchen will, kann das zum Beispiel und auf sehr leckere Weise mit diesem Rezept tun. Natürlich geht das Rezept auch mit frischen Lebkuchen. Und es schmeckt nicht nur an Weihnachten ;-)

Wir brauchen:

  • Lebkuchen, am besten weiße Lebkuchen (solche ohne Überzug, aber es gehen auch andere mit Zuckerguss oder Schokolade)
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1/4 l Milch
  • 1 Prise Salz
  • Frittierfett (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 3 EL Zucker
  • 1 gehäufter TL Zimt

Zubereitung:

  • Aus dem Mehl, den Eiern, der Milch und dem Salz wird ein eher fester Pfannkuchenteig gerührt. Dazu am besten zuerst das Mehl, die Milch und das Salz verrühren und dann nach und nach die Eier einrühren, dann klumpt es nicht so arg und man muss nicht so lange rühren.
  • Die Lebkuchen in mundgerechte, quadratische Stücke schneiden (oder in eine andere Größe, die man gerne haben möchte – vor allem bei runden Lebkuchen sind quadratische Stücke eher schwierig).
  • Den Zucker und den Zimt vermischen. Damit werden die ausgebackenen Lebkuchen später umhüllt.
  • So viel Frittierfett in einen Topf geben, dass es circa zwei bis drei Zentimeter hoch steht, und heiß machen (Holzlöffelprobe). Ich habe einen relativ kleinen Topf genommen, damit ich nicht so viel Fett heiß machen muss, auch wenn dann das Ausbacken länger dauert, weil nicht so viele Stücke gleichzeitig frittiert werden können.
  • Die Lebkuchenstücke mit einer Gabel durch den Pfannkuchenteig ziehen, damit sie von allen Seiten gut bedeckt sind, und ins heiße Fett rutschen lassen (sie schwimmen normalerweise oben). Nicht zu viele Stücke gleichzeitig hineingeben, denn sie sollten etwas Platz haben, damit sie nicht zusammenkleben.
  • Wenn die Stücke auf der Unterseite eine goldgelbe Farbe angenommen haben, werden sie gewendet und auf der zweiten Seite ebenso goldgelb gebacken.
  • Die fertigen Lebkuchenstücke herausnehmen, auf einem Küchenpapier kurz abtropfen lassen und noch warm im Zimtzucker wenden (wenn die Stücke kalt sind, haftet der Zimtzucker nicht mehr richtig).

[Die Bilder können zum Vergrößern angeklickt werden.]

Die Teilchen möglichst gleich essen – je frischer, desto besser. Durch das Ausbacken werden auch schon etwas trockenere Lebkuchen wieder weich. Die Menge an Pfannkuchenteig und Zimtzucker richtet sich natürlich nach der Menge der Lebkuchen, die man verarbeiten möchte. Wenn Pfannkuchenteig übrig bleibt, kann man daraus einfach Pfannkuchen backen – und sie mit dem übrigen Zimtzucker (am nächsten Tag) essen ^^

Guten Appetit!

Ein Berg an Lebkuchenküchle

Michaela