Rezept: Spritzgebäck mit Haselnüssen

Hallo, heute haben wir ein Rezept für Spritzgebäck für euch, das eigentlich nicht schwierig ist, was die Zubereitung des Teiges angeht, beim Formen der Plätzchen allerdings mindestens fünf Hände benötigt ;) Also ein Rezept für die ganze Familie!

Für unser Spritzgebäck mit Haselnüssen brauchen wir einen Fleischwolf. Es gibt zwar auch andere Rezepte, für die eine Tortenspritze oder ähnliches benötigt wird, aber da unser Teig relativ fest ist, lässt er sich kräftemäßig mit einem Fleischwolf am einfachsten verarbeiten.

Wir haben einen Fleischwolfaufsatz für unsere Küchenmaschine, der also elektrisch funktioniert. Gerade für die Plätzchenherstellung ist aber ein Fleischwolf mit manueller Kurbel nicht verkehrt bzw. sogar besser geeignet, da dabei der Teig nicht ununterbrochen ausgespuckt wird, sondern eben nur, wenn gekurbelt wird.

Zunächst müssen wir aber den Teig herstellen, und das geht ganz einfach. Wir brauchen:

  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 100 g fein gemahlene Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 4 EL Sahne (Rahm)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 EL Zimt

Alle Zutaten gut miteinander verkneten. Eine Kugel aus dem Teig formen, der in Frischhaltefolie gewickelt für mehrere Stunden in den Kühlschrank kommt.

In der Zwischenzeit kann man den Fleischwolf vorbereiten, also entweder den entsprechenden Aufsatz auf die Küchenmaschine bauen und eine sternförmige Form am Ausgang einlegen oder eben den manuellen Fleischwolf entsprechend ausstatten. Unser Fleischwolfaufsatz hat ein Messer eingebaut, welches zur Hackfleischherstellung benötigt wird, da es die eingefüllten Fleischstücke kleiner schneidet. Für das Durchdrehen des Teiges wird es allerdings nicht gebraucht, da der Teig ja schon weich ist, und sollte vorher ausgebaut werden; ebenso das standardmäßige Sieb ausbauen.

Spritzgebäck
Sternförmiger Aufsatz für den Fleischwolf

Ist der Teig gut durchgekühlt, wird er portionsweise in den Fleischwolf gegeben und durchgedreht. Die sternförmige Teigwurst, die unten entsteht, mit einem glatten Messer auf die gewünschte Länge direkt am Ausgang des Fleischwolfs abschneiden und vorsichtig, ohne die Musterung allzu sehr zu zerdrücken, auf einem Backblech in Form legen, z. B. in Hufeisenform oder s-förmig. Die einzelnen Plätzchen nicht zu dicht aneinander setzen, damit sie nicht zusammenbacken. Wie immer liegt bei uns eine Dauerbackfolie auf dem Backblech, es geht natürlich auch herkömmliches Backpapier.

Den Ofen auf 170° C vorheizen und dann die Bleche (es wurden drei Stück bei uns) einzeln ca. 8-10 Minuten backen, bis das Gebäck leicht gebräunt ist. Die gebackenen Plätzchen auskühlen lassen. Wir haben sie anschließend noch hälftig mit Zartbitterkuvertüre, in die wir ein wenig Kokosöl gegeben haben, überzogen. Das heißt, wir haben die Kuvertüre mit dem Kokosöl (alternativ geht auch Palmin) über einem Wasserbad geschmolzen und die Plätzchen dann nacheinander zur Hälfte in die Schokolade getaucht. Kurz abtropfen lassen und dann entweder auf Backfolie/-papier oder einem Blech fest werden lassen.

Anmerkung: Wir haben einmal das Rezept anstatt mit Haselnüssen mit Walnüssen probiert und der Teig war zu flüssig bzw. ist beim Backen auseinander gelaufen. Walnüsse enthalten mehr Fett als Haselnüsse, was wohl der Grund dafür war.

Viele Grüße und viel Spaß beim Nachbacken!

Monika und Michael(a)

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