Rezept: Amalies Butterplätzchen

Grüß Gott,

heute wollen wir Ihnen ein ganz einfaches aber auch total gutes Plätzchenrezept zeigen: die Butterplätzchen von Oma Mali.

Man verknete

  • 100 g Zucher
  • 200 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 Ei

kurz zu einem glatten Teig. Dabei ist es wichtig, gute, geschmackvolle Butter zu nehmen. Den Teig zu einer Kugel formen und mit Frischhaltefolie umwickelt in den Kühlschrank legen. Wenn er fest ist (nach ca. 3 Stunden … kann aber auch über Nacht sein) herausnehmen, auswickeln und in Scheiben schneiden.

Die erste Scheibe kurz (!) durchkneten, die Arbeitsfläche und das Nudelholz bemehlen und den Teig ausrollen, sodass er ca. 2-3 mm dick ist. Mit Ausstecherchen nach Wunsch (Sterne, Monde oder anderes) Plätzchen ausstechen und dabei darauf achten, dass möglichst wenig Teig übrig bleibt. Bei sehr kleinen Ausstecherchen darf man den Teig nicht zu dünn ausnudeln, da man sonst später fast nichts im Mund hat, wenn man ein Plätzchen isst. Auch sollte man Förmchen mit sehr dünnen oder spitzen Enden meiden, da diese Enden leicht schwarz werden. Die Plätzchen nicht zu eng mit einer Palette auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Den übrig gebliebenen Teig mit der nächsten Scheibe Teig kurz verkneten und weitermachen ab „Arbeitsfläche und Nudelholz bemehlen“. Das ganze so lange wiederholen, bis kein Teig mehr da ist. Dabei nicht erst den ganzen Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen und den Rest wieder verkneten und so weiter, da sonst am Schluss viel zu viel Mehl im Teig ist und die letzten Plätzchen nicht mehr nach Butter schmecken; sondern immer wieder, wie oben beschrieben, neuen Teig darunterkneten.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass auf einem Blech die Plätzchen ungefähr gleich dick sind, da sonst manche beim Backen schon dunkel werden, während andere noch teigig sind. Jetzt die Plätzchen mit

  • ca. 3 verquirlten Eigelb

dünn bestreichen.

Das einzig Schwierige an dem Rezept kommt jetzt: das Backen. Die Plätzchen müssen nun

  • bei 170 °C
  • ca. 5-8 Minuten

Blech für Blech backen. Die genaue Backzeit hängt stark davon ab, wie arg der Ofen heizt, ob das Blech schwarz oder weiß oder ein Gitterblech ist und davon, wie dick die Plätzchen sind. Die Plätzchen bitte unbedingt während des gesamten Backvorgangs genau beobachten. Sie dürfen nicht braun werden, da die Röstaromen sonst die Butteraromen überlagern würden – und es sollen ja Butterplätzchen werden (auch wenn mein Opa da jetzt widersprochen hätte – er wollte seine Plätzchen immer dunkel). Am Rand sollen sie leicht rösch sein, in der Mitte noch weich. Durch müssen sie aber schon sein. Nach dem Backen die Plätzchen sofort mit einer Palette vom Blech nehmen, damit sie auf der heißen Unterlage nicht nachdunkeln. Die vollständig ausgekühlten Plätzchen kann man dann auch stapeln. Fertig!

Das Rezept stammt aus einer Zeit, in der Butter wirklich teuer war und man sich so ein Buttergebäck nur zu besonderen Anlässen, wie eben zum Weihnachtsfest, gegönnt hat. Deshalb ist es auch so wichtig, dass man die Butter schmeckt.

Guten Appetit, frohes Nachbacken und (wenn es soweit ist) gesegnete Weihnachten

Michael und Monika

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