Rezept: Fränkischer Sauerbraten

Guten Tag an alle Leser!

Heute haben wir ein Rezept für Sauerbraten für euch, wie wir ihn in Franken zubereiten. Die Marinierzeit des Fleisches beträgt mindestens 2-3 Tage. Das sollte man bei der Zubereitung vorher mit einplanen. 🙂

Das Rezept ist für 4 Personen.

Zutaten zum Baizen/Einlegen des Fleischs:

  • 1 kg Rindfleisch für Sauerbraten (Metzger fragen, welches Stück geeignet ist)
  • Essig (Branntweinessig, Apfelessig o. Ä.) und Wasser im Verhältnis 2:1 (so viel, dass das Fleisch im Marinierbehälter komplett bedeckt ist)
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 1 große Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer gemahlen

Das Fleisch abwaschen und in eine verschließbare, nicht zu große Schüssel legen. Die Zwiebel in Ringe schneiden und mit den Gewürzen in die Schüssel geben. Salz und Pfeffer im Essig-Wasser-Gemisch auflösen und über das Fleisch und die Gewürze schütten. Luftdicht abdecken und für 2-3 Tage (mindestens 2 Tage) in den Kühlschrank stellen.

Nach der Marinierzeit das Fleisch aus dem Sud heben und mit einem sauberen Geschirrtuch abtrocknen. Den Sud abseihen (die Gewürze herausnehmen), auf die Seite stellen, aber nicht wegschütten. Das Fleisch in einem Topf (z. B. im Schnellkochtopf) scharf von allen Seiten anbraten.

Etwa die Hälfte des Sudes dazugeben, den Deckel auflegen (beim Schnellkochtopf verriegeln) und weich kochen. Die Kochzeit hängt von der Größe und Dicke des Fleisches ab. Im Schnellkochtopf kann es nach ca. 40 Minuten schön weich sein. Am besten mit einer Gabel oder einem Metallspieß (oder einem Bratenthermometer) eine Garprobe machen.

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Ist das Fleisch weich, wird es aus dem Topf genommen, zur Seite gestellt und warm gehalten. Jetzt wird die Soße gemacht.

Zutaten für die Soße:

  • Fleischsud (der, in dem das Fleisch gekocht hat und evtl. etwas vom Rest)
  • 2-3 Würfelchen Palmin
  • 3-4 EL Zucker
  • 4-5 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Zucker zum Abschmecken

Das Palmin in einer separaten Pfanne (am besten teflonbeschichtet) schmelzen, den Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Wenn das Karamell die gewünschte Bräune hat, das Mehl darüberstäuben und verrühren, bis alles eine geschmeidige Konsistenz hat. Dann löffelweise den Sud zugeben und mit dem Schneebesen klumpenfrei rühren. Ist die Einbrenne einigermaßen flüssig, alles in den Topf schütten, mit dem Schneebesen verrühren und aufkochen.

Bilden sich dennoch Klümpchen, die Soße einfach durch ein Sieb passieren, dann merkt das später niemand. 😉 Je nachdem, wie dick die Soße nun ist, kann man sie mit dem kalten Sud, der nicht zum Fleischkochen verwendet wurde, verdünnen. Abgeschmeckt wird sie mit Salz, Pfeffer und Zucker.

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Zum Servieren das Fleisch in Scheiben schneiden und mit Klößen und Blaukraut servieren. Als Klöße kann man Kartoffelklöße oder auch einen Serviettenkloß („Servettkloß“) reichen. Den Servettkloß stellen wir an anderer Stelle noch vor!

Guten Appetit!

Moni und Michael(a)

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